Quellen:
Zucker ist Gift.
Trotz
Marketing ist Fruchtsaft genauso zuckerhaltig wie Limonade und enthält
nicht die Ballaststoffe und Nährstoffe von ganzen Früchten.
Der Konsum
von Saft lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und trägt zu
Fettleibigkeit, Diabetes, Fettlebererkrankungen und
Stoffwechselstörungen bei.
In jüngster Zeit sind die Zahlen bunten Smoothies und allen möglichen Fruchtsäften, fertig abgefüllt in schicke Trinkflaschen regelrecht explodiert. Die Regale sind voll damit, sie stehen möglicherweise wochen- und montaelang herum. Deshalb sind kommerzielle Säfte pasteurisiert, von Nährstoffen befreit und künstlich aromatisiert und teils mit Neonfarben aufgepeppt, wodurch sie den Wert der ganzen Früchte nahezu komplett verloren haben.
Seit Jahrzehnten wird Fruchtsaft als gesunde,
vitaminreiche Alternative zu Limonade vermarktet – ein fester
Bestandteil von Schulessen, Frühstückstischen und gesundheitsbewusster
Ernährung. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass
Fruchtsaft weit weniger gesund sein könnte als beworben – und in einigen
Fällen genauso schädlich wie zuckerhaltige Limonaden.
Der Grund dafür ist der hohe Fruktosegehalt von Saft,
der die in ganzen Früchten enthaltenen natürlichen Ballaststoffe umgeht
und den Körper mit übermäßig viel Zucker überflutet.
Ohne die
Ballaststoffe der ganzen Frucht, die die Zuckeraufnahme und das
Sättigungsgefühl regulieren, führt Saft zu einem raschen Anstieg des
Blutzuckerspiegels und trägt so zu Fettleibigkeit, Diabetes,
Fettlebererkrankungen und sogar Krebs bei.
Was ist wirklich in Ihrem Saft enthalten?
Selbst „100 % reiner” Saft ist alles andere als
natürlich.
Die meisten handelsüblichen Säfte werden pasteurisiert,
entoxidiert und langfristig in industriellen Fässern gelagert, wodurch
ihnen Nährstoffe und Geschmack entzogen werden. Um dies auszugleichen,
fügen die Hersteller „Aromapakete” hinzu – chemisch hergestellte
Mischungen aus Orangennebenprodukten –, damit der Saft wieder frisch
schmeckt. Dies erklärt, warum Marken wie Tropicana und Minute Maid immer
identisch schmecken, obwohl sie Monate vor dem Erreichen der Regale
verarbeitet werden.
Durch die Pasteurisierung werden außerdem nützliche Enzyme und Antioxidantien zerstört, während durch die Filtration Ballaststoffe entfernt werden – genau die Komponente, die die Zuckeraufnahme in ganzen Früchten verlangsamt. Das Ergebnis? Ein nährstoffarmes, zuckerreiches Getränk, das den Stoffwechsel stört, die Fettspeicherung fördert und den Hunger nicht stillt, was zu übermäßigem Essen führt.
Eltern glauben oft, dass Saft eine gesündere Alternative zu Limonade ist, aber pädiatrische Forschungen kommen zu einem anderen Ergebnis. Übermäßiger Saftkonsum bei Kindern steht in Zusammenhang mit Gedeihstörungen, Karies und Fettleibigkeit. Die American Academy of Pediatrics empfiehlt für Kleinkinder nicht mehr als vier Unzen Saft pro Tag, doch viele Kinder trinken täglich mehrere Saftpackungen und nehmen damit unwissentlich die gleiche Menge Zucker zu sich wie in Schokoriegeln enthalten ist.
Schlimmer noch, der hohe Säuregehalt von Saft kann
das pH-Gleichgewicht des Körpers stören, was zu Mineralstoffmangel und
einer Schwächung des Immunsystems führen kann.
Kinderärzte raten
zunehmend dazu, Saft durch Wasser, aromatisiertes Wasser oder Kombucha
zu ersetzen – einen fermentierten Tee mit Probiotika und weitaus weniger
Zucker.
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