2/23/2026

Wo Abhängigkeit endet, endet auch Macht.

 Man kann Menschen, die selbstständig denken, eigenverantwortlich handeln und in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, nicht kontrollieren.
Genau deshalb werden solche Menschen systematisch verhindert.



In den staatlichen Anpassungsfabriken, die man „Schulen“ nennt, lernt man vieles – aber fast nichts, was einen wirklich unabhängig macht.

Man lernt nicht, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen oder zu reparieren.
Man lernt nicht, sein eigenes Essen anzubauen.
Man lernt nicht, wie man ein Geschäft aufbaut, wie man ohne Institutionen überlebt, wie man ohne dauernde Betreuung klarkommt.

Man lernt vor allem eines: funktionieren um das System zu gehorchen..

Das ist kein Zufall.
Ein System, das auf Kontrolle basiert, braucht abhängige Menschen. Menschen, die glauben, ohne Strukturen, ohne Erlaubnis, ohne „Zuständigkeiten“ nicht existieren zu können.
Menschen, die für alles einen Antrag brauchen, für alles eine Genehmigung, für alles einen Experten – und für jedes Problem einen Vorgesetzten.

Unwissenheit ist dabei kein Kollateralschaden.
Sie ist das Fundament. Wer nicht weiß, wie man selbst baut, selbst repariert, selbst organisiert, selbst denkt, bleibt immer Kunde, Untertan und Bittsteller. Abhängigkeit ist kein Fehler im System. Sie ist das System.

Freiheit beginnt nicht bei Parolen, Wahlen oder Symbolen.
Freiheit beginnt bei Kompetenz. Bei der Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen. Bei der Bereitschaft, Verantwortung zu tragen – nicht nur für Entscheidungen, sondern für die Konsequenzen.

Die heutige Gesellschaft scheut Eigenverantwortung wie der Teufel das Weihwasser.
Und wo Menschen Verantwortung meiden, dort wächst zwangsläufig Fremdherrschaft. Erst als Service, dann als Regel, am Ende als Zwang.

Ein System, das dich klein hält, nennt das „Sicherheit“.
Ein System, das dich abhängig macht, nennt das „Fürsorge“.
Ein System, das dich unfähig erzieht, nennt das „Bildung“.

Unabhängig wird man nicht durch Wut, sondern durch Fähigkeit.
Nicht durch Protest, sondern durch Können.
Nicht durch das bloße Ablehnen von Autorität, sondern durch das Überflüssig-Machen von Bevormundung.

Wer lernt, sich selbst zu versorgen, selbst zu denken und selbst zu entscheiden, entzieht sich der Kontrolle vielleicht nicht mit einem Schlag – aber Schritt für Schritt.

Und genau das ist es, was jedes Herrschaftssystem am meisten fürchtet: Menschen, die es nicht mehr brauchen.

Denn wo Abhängigkeit endet, endet auch Macht.

Und wo Verantwortung beginnt, hört Unterwerfung auf.

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