Man kann Menschen, die selbstständig denken, eigenverantwortlich handeln
und in der Lage sind, sich selbst zu versorgen, nicht kontrollieren.
Genau deshalb werden solche Menschen systematisch verhindert.
In
den staatlichen Anpassungsfabriken, die man „Schulen“ nennt, lernt man
vieles – aber fast nichts, was einen wirklich unabhängig macht.
Man
lernt nicht, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen oder zu
reparieren.
Man lernt nicht, sein eigenes Essen anzubauen.
Man lernt
nicht, wie man ein Geschäft aufbaut, wie man ohne Institutionen
überlebt, wie man ohne dauernde Betreuung klarkommt.
Man lernt vor allem
eines: funktionieren um das System zu gehorchen..
Das ist kein Zufall.
Ein System, das auf
Kontrolle basiert, braucht abhängige Menschen. Menschen, die glauben,
ohne Strukturen, ohne Erlaubnis, ohne „Zuständigkeiten“ nicht existieren
zu können.
Menschen, die für alles einen Antrag brauchen, für alles
eine Genehmigung, für alles einen Experten – und für jedes Problem einen
Vorgesetzten.
Unwissenheit ist dabei kein Kollateralschaden.
Sie
ist das Fundament. Wer nicht weiß, wie man selbst baut, selbst
repariert, selbst organisiert, selbst denkt, bleibt immer Kunde,
Untertan und Bittsteller. Abhängigkeit ist kein Fehler im System. Sie
ist das System.
Freiheit beginnt nicht bei Parolen, Wahlen oder
Symbolen.
Freiheit beginnt bei Kompetenz. Bei der Fähigkeit, für sich
selbst zu sorgen. Bei der Bereitschaft, Verantwortung zu tragen – nicht
nur für Entscheidungen, sondern für die Konsequenzen.
Die heutige
Gesellschaft scheut Eigenverantwortung wie der Teufel das Weihwasser.
Und wo Menschen Verantwortung meiden, dort wächst zwangsläufig
Fremdherrschaft. Erst als Service, dann als Regel, am Ende als Zwang.
Ein
System, das dich klein hält, nennt das „Sicherheit“.
Ein System, das
dich abhängig macht, nennt das „Fürsorge“.
Ein System, das dich unfähig
erzieht, nennt das „Bildung“.
Unabhängig wird man nicht durch
Wut, sondern durch Fähigkeit.
Nicht durch Protest, sondern durch Können.
Nicht durch das bloße Ablehnen von Autorität, sondern durch das
Überflüssig-Machen von Bevormundung.
Wer lernt, sich selbst zu
versorgen, selbst zu denken und selbst zu entscheiden, entzieht sich der
Kontrolle vielleicht nicht mit einem Schlag – aber Schritt für Schritt.
Und genau das ist es, was jedes Herrschaftssystem am meisten
fürchtet: Menschen, die es nicht mehr brauchen.
Denn wo Abhängigkeit
endet, endet auch Macht.
Und wo Verantwortung beginnt, hört Unterwerfung
auf.
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2/23/2026
Wo Abhängigkeit endet, endet auch Macht.
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