2/26/2026

Brief aus dem Gefängnis von Dr. Bianca Witzschel:

 Brief aus dem Gefängnis

Von Dr. Bianca Witzschel

— Offener Brief an —

An Frau
Nina Warken, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1

Persönliche Übergabe 02.02.2026

— in Kopie an —
Bundesministerium für Gesundheit
11055 Berlin
Fax: 49 30 18441-4900

Meine Sicht Ihrer Antwort an Robert Kennedy jr.




Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin Warken,

ich darf mich kurz vorstellen: Ich bin Dr.med. Bianca Sabine Witzschel, Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie und Fachärztin für Allgemeinmedizin und ich habe zum Thema Nachweis von Primidon in Blut und Speichel promoviert.
Ich muss diese Woche für 1 Jahr und 4,5 Monate (meine Strafe: 2 Jahre und 8 Monate, wovon ich bereits 476 Tage in U-Haft war) in die JVA Chemnitz.

Mit Interesse, da es mich ja persönlich betrifft, habe ich sowohl das Schreiben des amerikanischen Gesundheitsministers Robert Kennedy jr. als auch Ihr Antwortschreiben darauf gelesen.

Vielleicht wissen Sie es nicht und deswegen ist es mir ein Bedürfnis, Sie davon in Kenntnis zu setzen, aus welchen Gründen ich verurteilt wurde.

Ich habe in den Jahren 2020 und 2021 Maskenatteste, PCR-Test-Unfähigkeitsbescheinigungen und Impfunfähigkeitsbescheinigungen für Menschen ausgestellt, die alle — jeder persönlich — bei mir waren.
Jeder hat einen kompletten Anamnesebogen ausgefüllt (für Kinder deren Eltern) und unterschrieben, ich habe diesen im persönlichen Gespräch zum Teil noch ergänzt und die Patienten beraten.
Danach erfolgte für/von jedem eine umfangreiche Bioresonanz-Analyse und im weiteren Gespräch kam es zur Klärung des AttestInhaltes und dessen/deren Übergabe.

Zum 1. Februar 2022 wurde meine Approbation ruhend gestellt und ein Jahr später, am 28. Februar 2023 früh 6.00 Uhr — zum 5. Mal in der Corona-Zeit — erfolgte ein sehr unsanftes Wecken durch viele Bedienstete mit erneuter (die 5.) Haus-/Grundstücks-Durchsuchung.

Am 28.02.2023 wurde ich sofort verhaftet, einem Haftrichter zugeführt und später in die JVA Chemnitz gefahren.
Im November 2023 begannen geplante 40 Verhandlungen im Hochsicherheitstrakt in Dresden.
Auf den Fahrten zwischen der JVA Chemnitz und dem Hochsicherheits-Gerichtsgebäude in Dresden, Hammerweg wurden mir Hand- und Fußfesseln angelegt. Im Hochsicherheitstrakt wurde ich mit Handschellen und gekettet an einen mich führenden Bediensteten von A nach B bewegt und erst an meinem Stuhl im Gerichtssaal zwischen meinen beiden Verteidigern von den Handschellen befreit.
Ich saß 476 Tage in Untersuchungshaft. Nach dem Urteilsspruch am 17.06.2024 durfte ich zunächst — mit massiven Auflagen — nach Hause.

Meine Revision vor dem Bundesverfassungsgericht wurde im August 2025 abgelehnt.
Am 22.01.2026 erhielt ich von der Staatsanwaltschaft Dresden die Aufforderung zum Haftantritt in der JVA Chemnitz innerhalb von 2 Wochen nach Posteingang, sodass ich nun in dieser Woche meine Haftstrafe antreten muss. Mir drohen auch weitere Verurteilungen, da noch Gerichtsverfahren mit gleichen Vorwürfen anhängig sind.

Neben der Tatsache, dass ich die oben genannten Bescheinigungen ausgestellt habe, wurde mir unterstellt, rechtsradikal zu sein und nachdem bei einer Hausdurchsuchung noch eine (lt. Gutachten nicht funktionstüchtige) Taschenlampe gefunden wurde, die man in Notfällen auch als Teaser benutzen könnte, wurde mir sogar unerlaubter Waffenbesitz vorgeworfen.

Insbesondere das Framing, anders kann ich es nicht nennen, ich sei rechtsradikaler Reichsbürger, zog sich durch die gesamte Verhandlung und diente scheinbar nur dazu, mich zu diskreditieren. Aber dies schreibe ich Ihnen nur informationshalber.

Ich möchte auf die Atteste, die ich ausgestellt habe, zurückkommen.

weiterlesen: https://peds-ansichten.de/2026/02/brief-aus-dem-gefaengnis/

 

 

 

 

 

 

 

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