Brief aus dem Gefängnis
Von Dr. Bianca Witzschel
— Offener Brief an —
An Frau
Nina Warken, MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
Persönliche Übergabe 02.02.2026
— in Kopie an —
Bundesministerium für Gesundheit
11055 Berlin
Fax: 49 30 18441-4900
Meine Sicht Ihrer Antwort an Robert Kennedy jr.
Sehr geehrte Frau Gesundheitsministerin Warken,
ich darf mich kurz vorstellen: Ich bin Dr.med.
Bianca Sabine Witzschel, Fachärztin für Pharmakologie und Toxikologie
und Fachärztin für Allgemeinmedizin und ich habe zum Thema Nachweis von
Primidon in Blut und Speichel promoviert.
Ich muss diese Woche für 1
Jahr und 4,5 Monate (meine Strafe: 2 Jahre und 8 Monate, wovon ich
bereits 476 Tage in U-Haft war) in die JVA Chemnitz.
Mit
Interesse, da es mich ja persönlich betrifft, habe ich sowohl das
Schreiben des amerikanischen Gesundheitsministers Robert Kennedy jr. als
auch Ihr Antwortschreiben darauf gelesen.
Vielleicht wissen Sie
es nicht und deswegen ist es mir ein Bedürfnis, Sie davon in Kenntnis zu
setzen, aus welchen Gründen ich verurteilt wurde.
Ich habe in
den Jahren 2020 und 2021 Maskenatteste,
PCR-Test-Unfähigkeitsbescheinigungen und Impfunfähigkeitsbescheinigungen
für Menschen ausgestellt, die alle — jeder persönlich — bei mir waren.
Jeder hat einen kompletten Anamnesebogen ausgefüllt (für Kinder deren
Eltern) und unterschrieben, ich habe diesen im persönlichen Gespräch zum
Teil noch ergänzt und die Patienten beraten.
Danach erfolgte für/von
jedem eine umfangreiche Bioresonanz-Analyse und im weiteren Gespräch kam
es zur Klärung des AttestInhaltes und dessen/deren Übergabe.
Zum
1. Februar 2022 wurde meine Approbation ruhend gestellt und ein Jahr
später, am 28. Februar 2023 früh 6.00 Uhr — zum 5. Mal in der
Corona-Zeit — erfolgte ein sehr unsanftes Wecken durch viele Bedienstete
mit erneuter (die 5.) Haus-/Grundstücks-Durchsuchung.
Am 28.02.2023
wurde ich sofort verhaftet, einem Haftrichter zugeführt und später in
die JVA Chemnitz gefahren.
Im November 2023 begannen geplante 40
Verhandlungen im Hochsicherheitstrakt in Dresden.
Auf den Fahrten
zwischen der JVA Chemnitz und dem Hochsicherheits-Gerichtsgebäude in
Dresden, Hammerweg wurden mir Hand- und Fußfesseln angelegt. Im
Hochsicherheitstrakt wurde ich mit Handschellen und gekettet an einen
mich führenden Bediensteten von A nach B bewegt und erst an meinem Stuhl
im Gerichtssaal zwischen meinen beiden Verteidigern von den
Handschellen befreit.
Ich saß 476 Tage in Untersuchungshaft. Nach dem
Urteilsspruch am 17.06.2024 durfte ich zunächst — mit massiven Auflagen —
nach Hause.
Meine Revision vor dem Bundesverfassungsgericht
wurde im August 2025 abgelehnt.
Am 22.01.2026 erhielt ich von der
Staatsanwaltschaft Dresden die Aufforderung zum Haftantritt in der JVA
Chemnitz innerhalb von 2 Wochen nach Posteingang, sodass ich nun in
dieser Woche meine Haftstrafe antreten muss. Mir drohen auch weitere
Verurteilungen, da noch Gerichtsverfahren mit gleichen Vorwürfen
anhängig sind.
Neben der Tatsache, dass ich die oben genannten
Bescheinigungen ausgestellt habe, wurde mir unterstellt, rechtsradikal
zu sein und nachdem bei einer Hausdurchsuchung noch eine (lt. Gutachten
nicht funktionstüchtige) Taschenlampe gefunden wurde, die man in
Notfällen auch als Teaser benutzen könnte, wurde mir sogar unerlaubter
Waffenbesitz vorgeworfen.
Insbesondere das Framing, anders kann
ich es nicht nennen, ich sei rechtsradikaler Reichsbürger, zog sich
durch die gesamte Verhandlung und diente scheinbar nur dazu, mich zu
diskreditieren. Aber dies schreibe ich Ihnen nur informationshalber.
Ich möchte auf die Atteste, die ich ausgestellt habe, zurückkommen.
weiterlesen: https://peds-ansichten.de/2026/02/brief-aus-dem-gefaengnis/

Geen opmerkingen:
Een reactie posten