Heute werden die JFK-Akten veröffentlicht:
Diese Veröffentlichung fühlt sich an wie ein zitternder Herzschlag in
der Brust einer Nation und ihrer Menschen, die verzweifelt nach der
Wahrheit suchen.
Es geht nicht nur um ein einzelnes Ereignis aus
dem Jahr 1963; es geht um die Seele unseres Landes, die letzte fragile
Chance für unsere Regierung, die Schichten des Bösen freizulegen und das
Licht der Transparenz durchscheinen zu lassen.
Jahrzehntelang
wurden wir mit Informationsfetzen gefüttert, in Spekulationen ertränkt
und mussten uns fragen, was unter der Last der Geheimhaltungsstempel
begraben liegt.
Jetzt stehen wir am Abgrund – wird uns heute endlich die Wahrheit gesagt?
Die Bedeutung dieses Augenblicks geht tiefer als Neugier. Er ist ein Appell, eine Forderung, ein Wendepunkt für unser Land.
Die Geheimhaltung in unserer Regierung ist zu einem Krebsgeschwür geworden, das das Vertrauen, das uns zusammenhält, untergräbt.
Jedes
versteckte Dokument, jede geschwärzte Zeile, jede Entscheidung hinter
verschlossenen Türen – sie ist ein weiterer Riss im Fundament dessen,
woran wir glauben sollen.
Man sagt uns, es sei zu unserem Besten,
die Wahrheit sei zu schmutzig, zu gefährlich. Doch diese Ausrede hat
sich abgenutzt. Es geht nicht um Schutz, sondern um Kontrolle. Es ist
eine Regierung, die vergessen hat, dass sie existiert, um uns zu dienen,
und nicht, um wie ein unantastbares Rätsel über uns zu schweben.
Diese
Geheimhaltung verschleiert nicht nur die Vergangenheit – sie vergiftet
die Gegenwart. Sie schwelt in der Art und Weise, wie wir regiert werden,
in den Gesetzen, die hinter unserem Rücken verabschiedet werden, in der
Überwachung, von der wir nichts mitbekommen sollen, in den Kriegen, von
denen uns gesagt wird, sie seien notwendig, ohne jemals zu wissen,
warum.
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