2/19/2026

Das linksgrüne Paradoxon:

Das linksgrüne Paradoxon der (Nicht)Einmischung


Man muss die deutsche Politik einfach lieben.
Sie ist wie ein perfekt austarierter Thermostat, der sofort Alarm schlägt, wenn die falsche Art von warmer Luft über den Atlantik weht.



Nehmen wir Lars Blindkeil, den Vizekanzler: Der SPD-Chef ist zum obersten Türsteher der deutschen Souveränität aufgestiegen.
Wenn ein US-Milliardär wie Elon Musk es wagt, die AfD auch nur schief anzuschauen oder gar Wahlempfehlungen auszusprechen, ist Klingbeil sofort zur Stelle.

Er schwingt das Zepter der „Nichteinmischung“ und erklärt solche Kommentare zur „Attacke auf die deutsche Demokratie“. In Klingbeils Welt ist die deutsche Politik ein geschlossener VIP-Club, in dem Amerikaner höchstens die Getränke liefern dürfen, aber bitte gefälligst die Klappe halten, wenn es um Hausregeln wie Meinungsfreiheit oder den Umgang mit Oppositionsparteien geht.
Die Botschaft ist klar: Einmischung von außen? Absolut inakzeptabel! Es sei denn...

...man ist Terry Reintke, EU Abgeordnete seit ihren Kindertagen, und die Richtung der Einmischung stimmt. Während Klingbeil an der Grenze zu den USA die „Betreten verboten“-Schilder poliert, steht Frau Reintke im Europäischen Parlament am Rednerpult und spielt die Jeanne d’Arc der Vorstädte.
Sie beschränkt sich nicht auf diplomatische Noten; sie liefert die verbale Anleitung zum zivilen Ungehorsam gleich mit.

In ihrer Welt ist es völlig legitim, den US-Bürgern zuzurufen: „Keep up the fight! Keep resisting!“
Man stelle sich kurz vor, ein US-Senator würde vor dem Kapitol stehen und die Deutschen zum „Widerstand“ gegen die Berliner Politik aufrufen.
Lars Klingbeil würde vermutlich vor Empörung spontan zu einer Statuen-Gruppe mit dem Titel „Wahrung der Integrität“ erstarren.

Wahrscheinlich glaubt Frau Reintke, Obama hätte zur Abschiebung von 3.5 Mio Illegalen die Heilsarmee eingesetzt, die die Abschiebekandidaten unter dem Gebimmel von Weihnachtsglöckchen eingesammelt haben.

Es ist schon eine faszinierende Logik:
• Einmischung von Rechts (USA -> DE): Ein Sakrileg, eine Gefahr für den Weltfrieden und mindestens ein Fall für den Verfassungsschutz.
• Einmischung von Links-Grün (EU -> USA): Mutige Solidarität, Verteidigung der Menschenrechte und quasi eine moralische Dienstverpflichtung.

Wenn Frau Reintke zum Widerstand gegen US-Behörden wie die ICE aufruft, ist das „Haltung“. Wenn die USA aber leise Kritik an der deutschen Diskurskultur äußern, ist das „Arroganz“.

Fazit:

Vielleicht sollten wir uns einfach darauf einigen: Einmischung ist immer dann „undemokratisch“, wenn sie der eigenen Partei nicht in den Kram passt. Solange Terry Reintke den Amerikanern erklärt, wie sie ihre Straßen zu blockieren haben, und Lars Klingbeil gleichzeitig den Amerikanern verbietet, deutsche Twitter-Trends zu kommentieren, bleibt alles beim Alten.

Im Habeck-Stil heisst das:

Die transatlantische Brücke ist eben keine Einbahnstraße – sie ist eine Straße, auf der man nur in eine Richtung fahren darf, während man der Gegenseite zuruft, dass Geisterfahrer dort streng verboten sind.

MAGA 🇺🇸

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