Das linksgrüne Paradoxon der (Nicht)Einmischung
Man
muss die deutsche Politik einfach lieben.
Sie ist wie ein perfekt
austarierter Thermostat, der sofort Alarm schlägt, wenn die falsche Art
von warmer Luft über den Atlantik weht.
Nehmen wir Lars Blindkeil, den Vizekanzler: Der SPD-Chef ist zum obersten Türsteher der deutschen Souveränität aufgestiegen.
Wenn
ein US-Milliardär wie Elon Musk es wagt, die AfD auch nur schief
anzuschauen oder gar Wahlempfehlungen auszusprechen, ist Klingbeil
sofort zur Stelle.
Er schwingt das Zepter der „Nichteinmischung“
und erklärt solche Kommentare zur „Attacke auf die deutsche
Demokratie“. In Klingbeils Welt ist die deutsche Politik ein
geschlossener VIP-Club, in dem Amerikaner höchstens die Getränke liefern
dürfen, aber bitte gefälligst die Klappe halten, wenn es um Hausregeln
wie Meinungsfreiheit oder den Umgang mit Oppositionsparteien geht.
Die Botschaft ist klar: Einmischung von außen? Absolut inakzeptabel! Es sei denn...
...man
ist Terry Reintke, EU Abgeordnete seit ihren Kindertagen, und die
Richtung der Einmischung stimmt. Während Klingbeil an der Grenze zu den
USA die „Betreten verboten“-Schilder poliert, steht Frau Reintke im
Europäischen Parlament am Rednerpult und spielt die Jeanne d’Arc der
Vorstädte.
Sie beschränkt sich nicht auf diplomatische Noten; sie
liefert die verbale Anleitung zum zivilen Ungehorsam gleich mit.
In
ihrer Welt ist es völlig legitim, den US-Bürgern zuzurufen: „Keep up
the fight! Keep resisting!“
Man stelle sich kurz vor, ein US-Senator
würde vor dem Kapitol stehen und die Deutschen zum „Widerstand“ gegen
die Berliner Politik aufrufen.
Lars Klingbeil würde vermutlich vor
Empörung spontan zu einer Statuen-Gruppe mit dem Titel „Wahrung der
Integrität“ erstarren.
Wahrscheinlich glaubt Frau Reintke, Obama
hätte zur Abschiebung von 3.5 Mio Illegalen die Heilsarmee eingesetzt,
die die Abschiebekandidaten unter dem Gebimmel von Weihnachtsglöckchen
eingesammelt haben.
Es ist schon eine faszinierende Logik:
•
Einmischung von Rechts (USA -> DE): Ein Sakrileg, eine Gefahr für den
Weltfrieden und mindestens ein Fall für den Verfassungsschutz.
•
Einmischung von Links-Grün (EU -> USA): Mutige Solidarität,
Verteidigung der Menschenrechte und quasi eine moralische
Dienstverpflichtung.
Wenn Frau Reintke zum Widerstand gegen
US-Behörden wie die ICE aufruft, ist das „Haltung“. Wenn die USA aber
leise Kritik an der deutschen Diskurskultur äußern, ist das „Arroganz“.
Fazit:
Vielleicht
sollten wir uns einfach darauf einigen: Einmischung ist immer dann
„undemokratisch“, wenn sie der eigenen Partei nicht in den Kram passt.
Solange Terry Reintke den Amerikanern erklärt, wie sie ihre Straßen zu
blockieren haben, und Lars Klingbeil gleichzeitig den Amerikanern
verbietet, deutsche Twitter-Trends zu kommentieren, bleibt alles beim
Alten.
Im Habeck-Stil heisst das:
Die transatlantische
Brücke ist eben keine Einbahnstraße – sie ist eine Straße, auf der man
nur in eine Richtung fahren darf, während man der Gegenseite zuruft,
dass Geisterfahrer dort streng verboten sind.
MAGA 🇺🇸
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2/19/2026
Das linksgrüne Paradoxon:
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