Wenn der Fraß sprechen könnte
Es ist schon eine bemerkenswerte Zeit.
Menschen halten heute
einen tragbaren Hochleistungscomputer in der Hand: Ultra-HD-Kamera,
Hochleistungschips, gehärtetes Spezialglas, hunderte Sensoren,
Satellitennavigation, globale Datenverbindungen.
Ein Gerät, das
durch die freiwillige Zusammenarbeit tausender Unternehmen, Ingenieure,
Zulieferer und Entwickler auf der ganzen Welt entsteht.
Rohstoffe aus Afrika.
Design aus Kalifornien.
Chips aus Taiwan
Produktion in Asien.
Logistik über globale Handelsnetzwerke.
Alles organisiert durch Märkte, Verträge, Wettbewerb und Gewinnanreize.
Und mit genau so einem Gerät setzen sich manche dann hin und schreiben:
„Die Kapitalistische Gier zerstört die Welt.
Gewinnstreben ist das Problem. Das Kapital muss zerschlagen werden.“
Diese Ironie ist fast schon Kunst.
Denn
genau das System, das es ermöglicht, dass Milliarden Menschen sich
solche Technologien leisten können, wird gleichzeitig als Wurzel allen
Übels beschimpft.
Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat
so viel freiwillige globale Kooperation existiert – und noch nie haben
so viele Menschen gleichzeitig behauptet, genau diese Kooperation sei
das Problem.
Man könnte fast glauben, dass einige Leute nur deshalb gegen Kapitalismus sind, weil er ihnen erlaubt, gegen ihn zu twittern
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