Gaia, Göttin der Erde
Gaia oder auch Ge, Gäa oder Gaea, ist in der griechischen Mythologie die Personifikation der Erde.
Sie ist eine der ersten Göttinnen und wurde von Chaos, dem Urzustand der Welt geboren. Ihre Geschwister sind Eros, Erebos, Tartaros und Nyx.
Sie ist die Ehefrau von Uranos, dem Himmelsgott und ist neben der Luft, dem Meer und dem Himmel eines der ursprünglichen Elemente des Universums am Beginn der Schöpfung.
Hyginus gibt übrigens an, dass Aither, die Personifikation des
„oberen Himmels“, der als Sitz des Lichts und der Götter gedacht wurde,
und Hemera, die Göttin des Lichts und des Tages, die Eltern von Gaia
sind.
Die Vorstellung, dass Gaia aus dem Urchaos entstand ist aber
weitaus verbreiteter.
Charakterzüge von Göttin Gaia
Als Erdmutter wird sie als sanfte, weibliche Gottheit dargestellt, wie sie auch in anderen Frühreligionen zu finden ist. Zugleich ist sie unnachsichtig mit allen, die nicht ein Einklang mit der Erde leben. So tritt sie auch als rächende sowie als wahrsagende Göttin auf.
Gaia wird zudem als dralle, Gesetztheit und Würde ausstrahlende Frau dargestellt, die sich zur Hälfte aus der Erde erhoben hat, also als untrennbar mit ihrer Essenz, ihrem ursprünglichen Element verbunden.
Sie ist nicht zu verwechseln mit Demeter,
die auch immer wieder als „Erdmutter“ bezeichnet wird.
Während Gaia die
Erdgöttin selbst darstellt, ist Demeter eigentlich nur das fruchtbare
Ackerland, der Humus, etc. also das Element Erde, nicht der Planet Erde
selbst.
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