Den Haag – Sie locken Kinder und Jugendliche im Internet an und wollen
sie in Chatgruppen zu Sex-Aufnahmen, Selbstverletzungen oder gar in den
Suizid treiben: Jetzt warnt Europol vor gefährlichen „Online-Sekten“,
deren Anführer ihre Anhänger manipulieren – im schlimmsten Fall bis zum
Tod.
Europol hat Donnerstag eine Meldung herausgegeben, in der
auf den Anstieg gewalttätiger Online-Communitys aufmerksam gemacht wird.
Danach
warnen die Ermittler vor dem „Aufstieg von kultartigen
Onlinegemeinschaften“, deren Anhänger gezielt auf Gaming-Plattformen
oder bei Streaming-Diensten Anhänger rekrutieren - vorzugsweise junge
Menschen zwischen 8 und 17 Jahren. Abgesehen haben sie es auf besonders
verletzliche Gruppen, darunter Jugendliche mit psychischen Problemen.
Sogar Selbsthilfe-Gruppen würden infiltriert.
Nach und nach
bringen die Täter die jungen Leute dazu, extrem gewalttätige Inhalte zu
teilen, die von Blut und Tierquälerei bis hin zu Material über sexuelle
Ausbeutung von Kindern und Morddarstellungen reichen. In der Folge
werden sie aufgefordert, sich selbst etwas antun.
Die Behörde
sprach von einem „ernsthaften Risiko für die öffentliche Sicherheit.“
Danach funktionieren diese Gruppen sektenähnlich, ihre oft
charismatischen Anführer täuschen und manipulieren die Anhänger, um sie
„gehorsam und abhängig zu machen“.
Oft beginnt die Kontaktaufnahme mit
fürsorglichem Verhalten und sogenannten „Love Bombing“.
Dann
bringen sie ihre Opfer dazu, Aufnahmen mit sexuellen Inhalten zu teilen,
sich selbst Wunden zuzufügen oder gar das Leben zu nehmen.
https://m.bild.de/news/inland/grosse-gefahr-fuer-kinder-europol-warnt-vor-sekten-im-internet-67b6fa2e1aeb2534badd1ae7?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fnews%2Finland%2Fgrosse-gefahr-fuer-kinder-europol-warnt-vor-sekten-im-internet-67b6fa2e1aeb2534badd1ae7
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