Kabarettist „Gunkl“ wegen Kindesmissbrauchs verurteilt
Der
österreichische Kabarettist Günther Paal, bekannt als „Gunkl“, ist
gestern zu drei Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das Gericht
sprach ihn des sexuellen Missbrauchs eines Kindes sowie des Besitzes und
der Verbreitung entsprechender Darstellungen schuldig.
Zudem muss er
seinem Opfer 5.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.
Das Mädchen war zum
Zeitpunkt des Missbrauchs erst drei Jahre alt.
Paal bekannte sich
umfassend schuldig und räumte ein, pädophil zu sein. Auf den Hinweis,
dass er dies früher bestritten hatte, antwortete er: „Das ist eine Einschätzung, die ich wohl revidieren muss.“
Brisant:
Mitangeklagt waren auch die Mutter und die Großmutter des missbrauchten
Mädchens.
Beide hatten versucht, Paal nach der Tat finanziell zu
erpressen.
Dafür erhielten auch sie Haftstrafen von zwei Jahren und drei
Monaten beziehungsweise zwei Jahren und neun Monaten.
Ihre Strafen
liegen damit nur knapp unter jener, die Paal für den Missbrauch der
Dreijährigen erhielt.
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