2017 wurde im Schweizer Prêles eine perfekte Hand aus Metall geborgen:
Ein Unikat, dessen Datierung in die Bronzezeit Fachleute anfangs
ungläubig aufnahmen. Inzwischen wissen wir: #Die 3500 Jahre alte Sensation darf durchaus in einem Atemzug mit der Himmelsscheibe von
Nebra genannt werden.
Im Oktober 2017 waren zwei Sondengänger mit
ihrem Metallsuchgerät illegal bei Prêles in der Gemeinde Plateau de
Diesse im Berner Jura unterwegs.
Im Verlauf ihrer Aktivitäten bargen sie
ein sonderbares mit Goldblech verziertes Bronzeobjekt. Glücklicherweise
lieferten sie den ungewöhnlichen Fund am Folgetag bei den zuständigen
Behörden ab.
Beim Freilegen im Konservierungslabor stellte man
fest, dass es sich um die annähernd lebensgroße plastische Darstellung
einer rechten menschlichen Hand handelte.
Drei von vier abgebrochenen
Fingern fanden sich im anhaftenden Erdmaterial.
Einzigartiger Fund in Europa: 3.500 Jahre alte Hand aus Metall
Das seltene Artefakt aus einem bronzezeitlichen Grab könnte einen rituellen Zweck erfüllt haben.
Die Bronzehand verfügt über eine goldene Manschette und wurde in dem
3500 Jahre alten Grab eines Mannes zusammen mit (von links nach rechts)
einer Bronzenadel zur Befestigung eines Umhangs,
Fragmente der
Goldmanschette, einer bronzenen Spirale für die Haare und #einem Dolch gefunden.
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