Nepals Führung sperrte soziale Medien und löste damit eine Massenrevolte aus.
– Mob zündet Parlament, Obersten Gerichtshof, Präsidentenamt,
Regierungsgebäude, Hotels und Häuser von Politikern an
In der
südasiatischen Republik Nepal ist das totale Chaos ausgebrochen.
Proteste, die vor allem von Aktivisten der Generation Z angeführt
werden, sind in Gewalt und Zerstörung ausgeartet.
In Kathmandu
kam es zu Ausschreitungen, nachdem die Regierung versucht hatte, ein
Verbot sozialer Medien zu erlassen. Der wahre Grund dafür liegt jedoch
in der grassierenden Korruption der Regierung. Die Demonstrationen
eskalierten, als die Polizei Tränengas, Gummigeschosse und scharfe
Munition einsetzte, was zu mindestens 19 Todesfällen und Hunderten von
Verletzten führte.

Demonstranten stürmten wichtige
Regierungsgebäude, darunter das Parlament und das Büro des
Premierministers, was zu einer Eskalation der Spannungen führte und eine
Ausgangssperre sowie den Einsatz der Armee zur Folge hatte.
Die
Unruhen verschärften sich erneut, als Demonstranten sich über die
Ausgangssperre hinwegsetzten und Regierungsgebäude sowie die Wohnhäuser
hochrangiger Beamter, darunter des Präsidenten und des ehemaligen
Premierministers, in Brand setzten.
Das Parlament, die Zentrale
der Regierungspartei, das Gebäude des Obersten Gerichtshofs, das Büro
des Präsidenten und der Regierungskomplex stehen ebenso in Flammen wie
das Hilton-Hotel und die Büros der wichtigsten lokalen
Rundfunkanstalten.
Politiker werden aus ihren Häusern geholt und
verprügelt, auf die Straße getrieben und dort von der Menge beschimpft.
Die Frau eines ehemaligen Premierministers soll in ihrem Haus lebendig
verbrannt worden sein.
Premierminister K.P. Sharma Oli trat unter
Druck zusammen mit mehreren Ministern zurück, wodurch die Führung
Nepals in Unordnung geriet. Einigen Quellen zufolge trat auch der
Präsident zurück, doch angesichts der Krawalle ist dies bislang unklar.
Die
Regierung hat das Verbot sozialer Medien, das sich gegen Plattformen
wie Facebook und YouTube richtete, mittlerweile wieder aufgehoben, aber
zu diesem Zeitpunkt trug dies wenig (oder gar nichts) dazu bei, die
Empörung zu unterdrücken, da die Demonstranten weiterhin Symbole der herrschenden Elite ins Visier nahmen.
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