9/10/2021

Protonmail wird Umweltaktivisten zum Verhängnis mit die Herausgabe der IP-Adressen

  

 

 

Protonmail wird Umweltaktivisten zum Verhängnis

So haben sich die französischen Umweltaktivisten von «Youth For Climate» den Schutz ihrer Anonymität nicht vorgestellt. Auf ein Rechtshilfegesuch der europäischen Strafverfolgungsbehörde Europol hin verfügten die Schweizer Behörden, der E-Mail-Anbieter Protonmail müsse IP-Adressen der Aktivisten herausgeben. Dieser Zahlencode dient im Internet dazu, angeschlossene Geräte zu identifizieren. 

Das Kollektiv war in Hausbesetzungen in Paris involviert, worauf die Polizei wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelte.

Die Gruppe kommunizierte über Protonmail, einen Genfer Anbieter, der die Nachrichten seiner Kunden verschlüsselt.
Die Herausgabe der IP-Adressen führte schließlich gemäß dem linken französischen Portal «Secours rouge» zu mehreren Verhaftungen.

Protonmail verspricht jetzt weniger

Auf verschiedenen Tech-Portalen und in sozialen Medien ergoss sich nach Bekanntwerden des Falls Häme über den angeblich so sicheren Schweizer E-Mail-Anbieter.

Inzwischen löschte Protonmail auf seiner Webseite ein bisher zentrales Versprechen: «Wir speichern keine IP-Protokolle, die mit Ihrem anonymen E-Mail-Konto verknüpft werden können. Ihre Privatsphäre steht an erster Stelle.»

Weiterlesen:  https://www.beobachter.ch/digital/sicherheit/e-mail-dienst-protonmail-wird-umweltaktivisten-zum-verhangnis



 

 

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