2/16/2018

Juden fordern jüd. „STAAT“ in Thüringen (BRiD-NWO) – MEDINAT-Weimar Bericht

Kann man auf dem Gebiet der BRD bzw. von Deutschland einfach einen anderen Staat errichten? Offenbar meinen die Initiatoren von "Medinat Weimar, dies sei machbar, und sie hätten wohl kaum die breite Öffentlichkeit über diese wunderbare Absicht informiert, die viele Menschen in helle Aufregung versetzen dürfte, wenn sie nicht von der Machbarkeit ihres Vorhabens überzeugt wären. 
Und sie liegen damit auch nicht so ganz verkehrt, obwohl das natürlich niemals irgendeiner der Politiker der BRD seinem Michel sagen würde, weil dieser vor allem eines soll: seine Pflicht erfüllen für den Edelmann, arbeiten für die Geldverleiher Gottes. 

Ahmadinedschad bestreitet das Existenzrecht Israels und forderte in Mekka vor einiger Zeit in einer berüchtigten Rede, Deutschland und Österreich sollten Teile ihres Territoriums für einen jüdischen Staat zur Verfügung stellen. Der Initiator von "Medinat Weimar", Ronen Eidelman, sagt: "Ich teile nicht Ahmadinedschads Leugnung des Holocaust, aber seine Idee hat einen Nerv bei vielen Menschen getroffen." 
Der 36-Jährige ist ein umstrittener israelischer Künstler und Politaktivist, der für einen Internetblog bekannt ist, in dem er die Politik seines Landes radikal kritisiert. Pikant ist das deutsche Forum, das er jetzt für seine Aktionen gefunden hat: Eidelman macht seinen Master of Fine Arts an der Bauhaus-Universität in Weimar. "Medinat Weimar" ist seine Abschlussarbeit. Als reines Kunstprojekt will Eidelmann seine Aktion jedoch explizit nicht verstanden wissen: "Es ist ein politisches Ereignis." Der jüdische Staat in Thüringen könne "das jüdische Trauma heilen, die deutsche Schuld heilen und den Nahost-Konflikt lösen." Thüringen sei als Ort ausgewählt worden, weil es als ostdeutsche Region mit großen demografischen Problemen und Bevölkerungsschwund sowie mangelnder Wirtschaftskraft besonders von jüdischer Einwanderung profitieren könne. 

Eidelman erklärt den Sinn seiner Thesen so: "Ich möchte provozieren und die Absurdität von antisemitischen, neoliberalen, nationalistischen und zionistischen Argumenten zeigen, indem ich sie zu Ende denke." Neben dem Verweis auf Ahmadinedschad hat vor allem diese Aufzählung viele Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Thüringen erbost. Diese möchte, ebenso wie die israelische Botschaft in Berlin, die Eidelman zur "Staatsgründung" eingeladen hat, das Projekt nicht durch eine öffentliche Stellungnahme aufwerten. 
Als die israelische Zeitung "Ha'aretz" über die Pläne berichtete, war die Geschichte der meistkommentierte Beitrag auf der Internetseite des Blattes. In Deutschland debattieren Rechtsradikale in ihren Internetforen, ob sie gegen die Gründung der Bewegung am Sonntag demonstrieren wollen. Eidelman ficht das nicht an: Auf der Kundgebung am Sonntag - bei der die Behörden mit 100 Teilnehmern rechnen - werden neben ihm auch ein arabisch-jüdisches Paar und diverse linke Aktivisten sprechen. 
Eine Hymne für den neuen Staat wird ebenfalls vorgetragen. Für auffällige Medienbilder hat Eidelman Plakate vorbereitet, auf denen in Hebräisch, Englisch und Deutsch steht: "Kommt zurück! Jetzt ist es sicher", aber auch "Koschere Bratwurst, jetzt!" Auch ein Pappmodell eines Jeeps der israelischen Armee in Originalgröße hat Eidelman vorbereitet. 

Die Weimarer Bauhaus-Universität hat spät erkannt, welche Wirkung eine solche Aktion entfalten könnte in der Hauptstadt der deutschen Klassik wenige Kilometer vom Standort des Konzentrationslagers Buchenwald entfernt. Ursprünglich hatten Eidelman und seine betreuenden Professoren geplant, ein Büro für "Medinat Weimar" in den Universitätsräumen einzurichten. 
Dies wurde ihm nach langen Debatten schließlich verweigert. 

"Diese Leute sind Feiglinge. Ich sehe das als Zensur", schimpft Eidelman. 
Allerdings wurde "Medinat Weimar" bereits Anfang April in der neuen Universitätsgalerie "Marke.6" öffentlich vorgestellt. Die betreuende Professorin Liz Bachhuber verteidigt das Projekt bis heute: "Ich bin für die Freiheit der Kunst." Liz Bachhuber, die Amerikanerin ist, aber seit 15 Jahren in Weimar arbeitet, meint: 

"Ich habe die deutsche Empfindlichkeiten unterschätzt." Eine antisemitische Provokation Ahmadinedschads weiterzuspinnen findet sie nicht problematisch: "Das ist Ronen Eidelmans jüdischer Humor."


>>>>Nur wie wird man die Deutschen los?

 

 

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