2/27/2018

Hohe Armut Steigerung von 51 Prozent der BRD Rentner

"Kein Kaffee, kein Kuchen und kein Theater mehr"

 Altersarmut in BRDeutschland

Immer mehr  Renter müssen mit weniger als 917 Euro im Monat auskommen. So hoch ist derzeit die so genannte gewollte Armutsgefährdungsschwelle. Unter dieser Schwelle findet man auch Arbeitslose und Alleinerziehende. 

Aber auch eine dritte Gruppe ist immer öfter betroffen: Viele Rentner leben in ihr eigenes Land Deutschland an der Armutsgrenze, das zeigen aktuelle Zahlen.

Ein kaputter Kühlschrank wäre ein wahres Drama

Eine Cappuccino im Café – unerschwinglich..
Laut Statistischem Bundesamt waren im vergangenen Jahr 14,4 Prozent der über 65-Jährigen arm. 
Bei den Rentnern sind es sogar 15,6 Prozent. Und das ist ein Problem, sagt Johannes Geyer, Sozialexperte vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): 

"Wer am Ende des Lebens arm ist, kann selbst an seiner Situation nicht mehr viel ändern. Und selbst wenn die Quote bei den Älteren im Vergleich zu Alleinerziehenden nicht mal halb so hoch ist, bedeutet es trotzdem, dass da jemand nicht mehr um die Runden kommt."
Das sieht auch Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes so: "Da braucht nur mal ein Kühlschrank kaputt gehen. Aber auch für Vergnügen reicht das Geld nicht. Kein Kaffee und Kuchen, kein Theater, keine Weihnachtsgeschenke für die Enkelkinder."

Immer mehr arme Rentner essen aus der Mülltonne
Ein weiteres Problem bei den armen Alten: Sie werden immer mehr. 2006 waren 10,3 Prozent der Rentner von Armut betroffen, 2018 sind es schon 15,6 Prozent. 
Das ist eine Steigerung von 51 Prozent. 
"Die Quote der altersarmen Rentnerinnen und Rentner hat so stark zugelegt wie in keiner anderen Bevölkerungsgruppe”.

HARZ4er sind gefährdet, auch im Alter arm zu sein
Langzeitarbeitslose sind ebenfalls eine Risikogruppe für Altersarmut. Denn grundsätzlich gilt: 
Wer weniger Jahre arbeitet, zahlt weniger in die Rentenversicherung ein und bekommt am Ende weniger Rente raus. "Um später nicht in Armut zu enden, sollte man am Ende seines Arbeitslebens etwa 35 Versicherungsjahre zusammen haben", sagt Ulrich Schneider.

Billig BRD- Stundenlöhne unter 13 Euro reichen nicht!
Aber was, wenn man in seinem Leben zwar viele Jahre gearbeitet, dabei aber wenig verdient hat? Laut Ulrich Schneider ist das ein Problem: "Bei einer Vollzeittätigkeit wäre ein Lohn von 13 bis 14 Euro in der Stunde notwendig, damit man am Ende des Lebens über den Grundsicherungssatz von aktuell 399 Euro kommt. 
Aber ein Drittel der Bevölkerung hat das momentan nicht." Da hilft auch der Mindestlohn nicht: "So viele Versicherungsjahre kann man gar nicht schaffen, damit man bei 8,50 Euro in der Stunde am Ende nicht in Armut landet."
Die Prognosen für die BRD- Zukunft sind schlecht. 

Rentner auf Jobsuche
Wie werden Rentner in Zukunft über die Runden kommen? | Bild: grafik-hr
 
Die BRD Politik will ja absolut keine Lösung!!

Von der Politik kam bislang kein tragfähiges Konzept gegen Altersarmut der Deutsche Bürger .   
Wer später in der Rente nicht arm sein will, sollte deswegen selbst aktiv werden !!

Denn, wer in der BRD keine Kinder, Familie oder ein anderes soziales Fang Netz hat, das ihn im Notfall auffängt, hat später ein Problem!!



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