3/15/2017

Krankheiten aus dem Mittelalter kehren zurück nach Europa


 DEUTSCHLAND VERSINKT IM MITTELALTER

Cholera, verschiedene Hepatitisarten, Diphterie,  Menningokokken, Masern, Milzbrand, Mumps, Röteln, Tollwut, Tuberkulose, Typhus oder virale hämorrhagische Fieber.


München -

Eine Frau hat in München zwei Jahre tot in ihrer Wohnung gelegen.
Ein Nachbar hatte die Polizei benachrichtigt, weil er die Seniorin sehr lange nicht gesehen hatte.
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ließen die Beamten am vergangenen Samstag die Tür öffnen und fanden die Leiche. Die Todesursache war zunächst unklar; vermutlich sei die Frau bereits im April 2015 im Alter von 91 Jahren gestorben. (dpa)
 

Berlin - Von Kopfläusen werden neben acht- bis elfjährigen Kindern zunehmend auch weibliche Teenager befallen. „Die Mädels stecken beim Selfie-Machen gerne die Köpfe zusammen“, sagt Professor Hermann Feldmeier vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Berliner Charité im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. 
 
Von Kopfläusen werden neben acht- bis elfjährigen Kindern zunehmend auch weibliche Teenager befallen. „Die Mädels stecken beim Selfie-Machen gerne die Köpfe zusammen“, sagt Professor Hermann Feldmeier vom Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Berliner Charité im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Läuse gelangen fast immer durch direkten Haarkontakt auf den nächsten Kopf. „Eine Übertragung durch Textilien und Gegenstände ist zwar theoretisch denkbar, spielt aber praktisch keine Rolle“, so Feldmeier.  – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26197896 ©2017

München -
Eine Frau hat in München zwei Jahre tot in ihrer Wohnung gelegen. Ein Nachbar hatte die Polizei benachrichtigt, weil er die Seniorin sehr lange nicht gesehen hatte.
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ließen die Beamten am vergangenen Samstag die Tür öffnen und fanden die Leiche. Die Todesursache war zunächst unklar; vermutlich sei die Frau bereits im April 2015 im Alter von 91 Jahren gestorben. (dpa)
– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26194976 ©2017
 
  CDU will Impfpflicht wie in der DDR 


Ärzte in Berlin sehen sich zunehmend mit gefährlichen, meldepflichtigen Krankheiten konfrontiert, die vor ein paar Jahren fast schon ausgerottet schienen. 
So hat sich zum Beispiel in Spandau die Zahl der gemeldeten Tuberkulose-Erkrankungen binnen weniger Jahre auf 29 Fälle im Jahr verdoppelt. 

In Lichtenberg gab es nach Angaben der Senatsverwaltung für Gesundheit sogar einen steilen Anstieg auf 116 Tuberkulose-Fälle im vergangenen Jahr. 

Dort hat die Fürsorgestelle für Tuberkulosekranke ihren Sitz. 
Die bakterielle Infektionskrankheit, die vornehmlich die Lunge befällt, endet immer noch häufig tödlich.

Vereinzelt traten in Berlin Typhusfälle auf, allein zwei im vergangenen Jahr in Friedrichshain-Kreuzberg. Deutlich angestiegen sind die registrierten Keuchhusten-Fälle, allein in Pankow haben sie sich innerhalb weniger Jahre verdreifacht.  

Der Vorstoß sorgte bereits für großes Aufsehen

Während diese schweren Krankheiten auch wegen der Zuwanderung aus aller Welt in einigen Bezirken ansteigen sind in Berlin aktuell 31 Fälle registriert, die meisten davon in Reinickendorf und Spandau.
Doch weil viele Eltern ihre Kinder nicht gegen Masern impfen, sind die Masern in Berlin zu einem Reizthema geworden  denn auch eine Masernerkrankung kann in Einzelfällen tödlich verlaufen. 






Die CDU-Fraktion hat nun einen umstrittenen Antrag ins Abgeordnetenhaus eingebracht. Demnach sollen nur noch geimpfte Kinder eine Kita besuchen dürfen. Damit soll die Ausbreitung von Masern und anderen Kinderkrankheiten verhindert werden, insbesondere noch nicht geimpfte Säuglinge könnten auf diese Weise besser geschützt werden. 

 „Eine Frage aber ist, dass sich nach wie vor Eltern weigern, ihre Kinder gegen Masern impfen zu lassen“. 
Der Vorstoß sorgte bereits für großes Aufsehen. Natürlich ist der Antrag insofern eine Show für die Bühne, weil er mit der derzeitigen Rechtslage kaum vereinbar sein dürfte. – 

Doch selbst im Falle der „Schweinegrippe“ kam die Regelung ZURECHT nicht zur Anwendung. –  
Doch selbst im Falle der „Schweinegrippe“ kam die Regelung nicht zur Anwendung. – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26195872 ©2017



Zu DDR-Zeiten gab es eine stark erweiterte Impfpflicht, 17 Pflichtimpfungen mussten Kinder und Jugendliche vornehmen lassen. „Sozialismus ist die beste Prophylaxe“, hieß die Devise.

Meldepflichtig

Krankheiten: 27  Krankheiten beziehungsweise Krankheitsarten sind  derzeit meldepflichtig. Dazu gehören Cholera, verschiedene Hepatitisarten, Diphterie,  Menningokokken, Masern, Milzbrand, Mumps, Röteln, Tollwut, Tuberkulose, Typhus oder virale hämorrhagische Fieber. Seit ein paar Jahren sind auch Windpocken und Keuchhusten meldepflichtig.

Hepatitis: Am häufigsten sind Menschen mit Hepatitis C infiziert, das über Blut, meist  über Spritzbesteck, übertragen wird. Die  Meldungen sind in einigen Bezirken rückläufig, wohl weil weniger Menschen Heroin konsumieren.

Verteilung: Besonders viele meldepflichtige Krankheiten wurden im Jahr 2016 in Tempelhof-Schöneberg (531) und Pankow (506) registriert, die wenigsten in Spandau (234) und Marzahn-Hellersdorf (223).

Masern: Im Jahr 2015 gab es einen rasanten Anstieg der gemeldeten Masernerkrankungen. In Neukölln wurden 175 Fälle registriert, in Mitte 148. Diese  Zahl sank im Folgejahr aber  rapide, in Pankow etwa von 138 auf drei Fälle.

Impfen: Laut Robert-Koch-Institut sind  70 000 Kinder in Deutschland nicht gegen Masern geimpft. Statistisch stirbt von 1 000 Masernerkrankten einer. Impfgegner argumentieren mit möglichen Schäden durch den Impfstoff.  Ist der länger eingeführt, reduziert sich  das Risiko.

Ärzte: Der Präsident der Ärztekammer, Günther Jonitz, rügte Impfgegner: „Das ist ungefähr so, als wenn sie ihren Dreijährigen auf einem Bobbycar bei Rot über die Straße schieben, um ihn gegen Straßenverkehr abzuhärten.“








Berlin -
Ärzte in Berlin sehen sich zunehmend mit gefährlichen, meldepflichtigen Krankheiten konfrontiert, die vor ein paar Jahren fast schon ausgerottet schienen. So hat sich zum Beispiel in Spandau die Zahl der gemeldeten Tuberkulose-Erkrankungen binnen weniger Jahre auf 29 Fälle im Jahr verdoppelt. In Lichtenberg gab es nach Angaben der Senatsverwaltung für Gesundheit sogar einen steilen Anstieg auf 116 Tuberkulose-Fälle im vergangenen Jahr. Dort hat die Fürsorgestelle für Tuberkulosekranke ihren Sitz. Die bakterielle Infektionskrankheit, die vornehmlich die Lunge befällt, endet immer noch häufig tödlich.
– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/26195872 ©2017

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