3/20/2016

Türkei-Deal: Deutschland könnte Großteil der 500.000 Flüchtlinge aufnehmen

Die wichtigste Folge des EU-Gipfels steht nicht in den offiziellen Statements. Wenn es nach einem schon lange diskutierten Plan geht, könnte Deutschland einen Großteil der Flüchtlinge aus der Türkei aufnehmen. 

Das Projekt steht im Zusammenhang mit den Plänen einer Pipeline, die der EU eine Alternative zum russischen Gas bringen soll.

In diesem Kontext könnte sich auch erklären, warum Angela Merkel so lange zugewartet hat, um mit einem echten Plan für die Flüchtlingskrise an die Öffentlichkeit zu gehen – obwohl sie den Soros-Plan seit langem kennt und er offenkundig auch die Grundlage des von der Kanzlerin mit der Türkei gemeinsam lancierten Gipfel-Vorschlags ist: 

Merkel dürfte die Landtagswahlen abgewartet haben, um die Stimmung in Deutschland gegen ihre Politik der offenen Grenzen nicht noch weiter anzuheizen. Denn die Botschaft, dass Deutschland möglicherweise als einziges Land einen Großteil der Flüchtlinge aufnehmen könnte, hätte gravierende Auswirkungen auf die Wahl gehabt, die auch schon ohne diese Perspektive zu tektonischen Verschiebungen zugunsten der AfD geführt haT.
 


 DAFÜR MUSS DAS LAND LEER VON BÜRGER SEIN..ALLE NACH EUROPA


Hier schließt sich auch der Kreis zur TAP-Pipeline: Die Amerikaner wollen den Russen den europäischen Energiemarkt abjagen. Mangels einer eigenen Energiepolitik sind die Europäer aktuell tatsächlich vollständig von Russland abhängig. Sollten beide Pipelines – quasi in einem Duopol der Amerikaner und der Russen – gebaut werden, würde sich der energiepolitische Spielraum für die EU signifikant erhöhen.
Dass zu diesem Zweck ein mörderischer Krieg geführt und hunderttausende aus Syrien und dem Irak vertrieben werden mussten, wird aus geopolitischer Sicht von den Beteiligten – Russland, der USA und der EU – offenbar als Kollateralschaden angesehen.



Der Soros-Plan ist offenbar auch mit der US-Regierung abgesprochen. Angela Merkel unterstützt auf diesem Weg die geopolitischen Pläne der Amerikaner, die an der Region ein besonderes Interesse für ihre Energiepolitik haben: 
 Sie planen die Transadria-Pipeline (TAP). Der Bau der TAP wird von den USA forciert. 
Diese verläuft von der türkischen Grenze über Griechenland, Albanien und die Straße von Otranto nach Italien. Auf diesem Weg befindet sich eines der wichtigsten Flüchtlings-Routen nach Europa, die nach der Schließung der Balkan-Route besonders überlastet wird.

An einer Destabilisierung der TAP-Region haben die USA deshalb kein Interesse. Zudem möchten sie sicherstellen, dass Europa über eine Pipeline versorgt wird, die unter US-Kontrolle und nicht unter russischer Kontrolle steht. Die USA und Russland befinden sich Kampf um den Energiemarkt Europa.

Die Rolle Deutschlands sieht Knaus laut Welt als Partner der Türkei und der USA.
„Deutschland verfällt nicht wie andere Staaten in eine Anti-Islam-Rhetorik. 













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