10/14/2015

IS fährt Toyotas aus USA und Großbritannien

Die US-Behörden hatten eine Anfrage an den Konzern Toyota gerichtet: 
Sie wollen herausfinden, wo die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ eine derart große Menge von neuen Offroad-Autos aus der Produktion dieses Unternehmens erwerben konnte, berichtete ABC News.

Der japanische Konzern wurde aufgefordert zu erklären, wie seine Trucks in Tausenden an die IS-Terroristen gelangen.  

Insbesondere die Modelle Hilux, Tacoma und Land Cruiser sind zur „Visitenkarte“ der Terrormiliz geworden. 

Der Konzern erwiderte darauf, er verfüge über keine Informationen über Wege, auf denen die Terroristen die Autos erwerben. „Toyota hält strikte Regeln ein, die keine Möglichkeit bieten, Autos an diejenigen zu verkaufen, die diese für militärische Zwecke für Terroraktivitäten nutzen bzw. dazu modifizieren  könnten“, teilte Ed Lewis, PR-Direktor des Konzerns, mit. 

Das Unternehmen verfüge über keine Möglichkeiten, Wege von Autos zu verfolgen, die gestohlen bzw. von Zwischenhändlern weiterverkauft wurden. Offiziell stellte der japanische Konzern seine Lieferungen an Syrien 2012 ein.

Die Autos Toyota Hilux, Toyota Tacoma und Toyota Land Cruiser sind zur „Visitenkarte“ der Terrormiliz „Islamischer Staat“ geworden. Diese Autos werden von Terroristen mit diversen Waffen ausgestattet sowie für die Verlegung ihrer Gruppen gebraucht.
Allerdings sind auf IS-Videos auch Autos aus der Produktion der Firmen Mitsubishi, Hyundai und Isuzu oft zu sehen.


Moskau: Die Toyota-Trucks, mit denen schwer bewaffnete IS-Terroristen auf ihren Propaganda-Videos herumfahren, sind nach Angaben des russischen Außenministeriums von den USA und Großbritannien geliefert worden.

- Moskau warnt, dass auch die Luftabwehrraketen, die der Westen jetzt liefert, beim „Islamischen Staat“ landen könnten.


„Alle fragen sich jetzt, warum IS-Milizen und Angehörige anderer Terrorgruppen Trucks aus Produktion des Toyota-Konzerns fahren und wie sie diese Fahrzeuge in derart großer Anzahl erworben haben“, sagte die russische Außenamtssprecherin Marija Sacharowa am Dienstag.
 „Es waren die Amerikaner und ihre britischen Kollegen, die diese Toyota-Trucks nach Syrien geliefert hatten.“ Dabei verwies die Sprecherin darauf, dass westliche Medien in den letzten Jahren wiederholt über diese Lieferungen berichtet hatten. 

Es gäbe daher keine Sicherheit, dass auch die Flugabwehrraketen, die der Westen laut Medienberichten jetzt nach Syrien liefert, nicht bei den Terroristen landen würden.

Der amerikanische Radiosender Public Radio International informierte 2014 über eine Lieferung des US-Außenministeriums von 43 Toyota-Trucks an die syrischen Rebellen. 

Ein Jahr zuvor berichtete die britische Zeitung Independent, dass London die syrische Opposition mit Geländewagen versorgt habe.




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